von James E. Hughes, Jr. (1998) | Zusammenfassung:
Der Artikel „The Trustee As Mentor“ erläutert, dass die Beziehung zwischen Treuhänder und Begünstigtem oft einer arrangierten Ehe gleicht, bei der beide Parteien durch den Trust verbunden sind, sich aber zu Beginn möglicherweise noch nicht kennen oder einander nicht vertrauen.

Hughes vertritt die Ansicht, dass Treuhänder mehr tun sollten, als nur Vermögenswerte zu verwalten, umsichtig zu investieren und Ausschüttungen vorzunehmen. Ein wirklich hervorragender Treuhänder sollte die Begünstigten aufklären, anleiten und betreuen, damit diese das Treuhandvermögen, ihre Rechte, ihre Pflichten und ihre Rolle in der Familienführung verstehen können.

Der Artikel warnt davor, dass schlecht verwaltete Treuhandvermögen Abhängigkeit, Verwirrung, Unmut und sogar Rechtsstreitigkeiten hervorrufen können. Begünstigte können passiv werden oder eine „Überweisungssucht“ entwickeln, wenn ihnen nicht dabei geholfen wird, ihr Wissen zu erweitern, ihre Unabhängigkeit zu stärken und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Hughes betont zudem die Bedeutung der Rechenschaftspflicht in der Treuhandverwaltung, einschließlich der Aufklärung der Begünstigten, der Begutachtung durch Fachkollegen, der Streitbeilegung und der erneuten Bestätigung durch die Treuhänder.

Zusammenfassend stellt der Artikel den Treuhänder als Mentor dar, dessen oberstes Ziel es ist, den Begünstigten dabei zu helfen, zu fähigen, informierten und freien Menschen heranzuwachsen. Ein erfolgreicher Treuhänder trägt dazu bei, dass die Treuhandschaft zu einem wahren Geschenk der Liebe wird, das den Begünstigten auf seinem Weg zum Glück unterstützt.

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Der Treuhänder als Mentor